Plesser Heimatlied

1.)
Gar oft bin ich gewandert, im schönen Illertal.
Da kam ich an ein Dörfl ein, so lieblich klein und schmal.
Ich sah vom Wald hernieder im letzten Abendrot.
Da lag‘s zu meinen Füßen, vorbei ist alle Not.
. /: Dann denk ich dran, wie schön‘s zu Hause ist,
zu Haus im schönen Pless, dort wo die Iller fließt. :/

2.)
Im Westen unsre Iller, im Osten ist das Ried.
Im Nord der Katzenbuckel, das Käppele im Süd.
Dazwischen eingebettet liegt unser Heimatdorf .
wo‘s Aveglöcklein läutet, da ist der schönste Ort.
. /: Dann denk ich dran, wie schön‘s zu Hause ist,
zu Haus im, schönen Pless, dort wo die Iller fließt. :/

3.)
In Pless gibt‘s fesche Burschen und Madeln hübsch und fein.
Da wollte schon der Herrgott einmal zu Hause sein.
Die Leut sind frei und munter, die Luft ist frisch und rein.
Es gibt doch gar nicht‘s schön‘res, als hier zu Hause sein.
. /: Dann denk ich dran, wie schön‘s zu Hause ist,
zu Haus im schönen Pless, dort wo die Iller fließt. :/

4.)
Und bin ich fern der Heimat, an fremder Länder Strand.
So fühl ich in mir Leere, kein Mensch reicht mir die Hand,
wenn ich an PIess dann denke, so schwindet schnell der Schmerz.
Der Heimat ein Gedanke, so warm wird‘s mir ums Herz.
. /: Dann denk ich dran, wie schön‘s zu Hause ist,
zu Haus im schönen Pless, dort wo die Iller fließt. :/

5.)
Und geht‘s mit mir zu Ende, hab ich nur einen Wunsch.
Tragt mich in Pless zu Grabe, in meiner letzten Stund.
weint nicht um mich lhr Lieben, die ihr noch bleiben wollt.
Die Heimat sollt Ihr lieben, seid ihr stets treu und hold.
. /: Dann denk ich dran, wie schön‘s zu Hause ist,
zu Haus im schönen Pless, dort wo die Iller fließt. :/

 

Text/Melodie Rudolf Schmuderer 1965

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